Am Anfang stand das Bild & das Wort,

so könnte es begonnen haben – das Wort, welches am Anfang stand und das Bild – beides prägt uns noch heute. Nur wir haben es vergessen – bis auf wenige! Wie wir uns kennen gelernt haben – Master Wührl und ich – ich nenne es eine Fügung. Außergewöhnlich ist es schon und er, der von sich sagt, 3 Seelen ruhen in seine Brust – 3 Seelen, denen er dienen muss, 3 Seelen, die hinaus wollen, die was zu sagen haben, findet es genial, die Kombination – Wort & Bild. Eine schwierige Aufgabe, die Master Wührl hat. Die Seelen benutzten ihn als „Werkzeug“ und es wurden Werke durch die Hände des Masters geschaffen, aus denen die Seelen zu uns sprechen. Eines Tages offenbarte er mir, dass es an der Zeit wäre, die Werke auszustellen und fragte mich, ob ich nicht mit einer kleinen Lesung aus meinem Roman „Verfluchte Versuchung“ die Vernissage eröffnen würde. Er kannte den Maler aus meinem Buch, kannte dessen Schicksal, kannte dessen Bilder und deren Wirkung…
Ungewöhnlich, dachte ich mir, sehr ungewöhnlich – doch ich liebe es außer der Norm zu liegen und er offensichtlich auch. Um die Aufmerksamkeit der Beschauer und Betrachter zu bekommen, wurde die Vernissage mit „chaotischen Klängen“ von zwei E-Gitarren eröffnet, angespielt von des Meisters eigenen Händen, begleitet durch einen zweiten Musikus. Nachdem diese verklungen, der Maestro seine Begrüßungsrede geschwungen hatte – begann ich mit meinem Part – gelesen aus dem Buch „Verfluchte Versuchung“. Die Göttin der Kunst kann sehr grausam sein: indem sie ihre Geschenke dem Künstler verweigert, Verzweiflung sich verbreitet, ein Pakt mit dem Teufel ward geschlossen, Bilder wurden zu Schlüsseln, mit denen wurde die Tür, hinter denen schon die Reiter der Apokalypse warteten, aufgesperrt – Seelen werden geraubt. Ob der Fluch der bösen Tat mit der reinen Liebe gebrochen werden kann… wer weiß. Wort und Bild sind mächtige Begleiter in dieser Zeit. Hier ward der Kreis geschlossen, der mich mit dem Maler, Künstler & Musikus verbindet.
Ruhm ist zwar des Künstlers Brot, dass die Seele sättigt, aber das „leibliche Verlangen“ muss auch gestillt werden. Die Werke des Künstlers sind käuflich zu erwerben. Bei Bedarf werde ich gerne einen Kontakt vermitteln. Die Vernissage fand im Kulturverein in Schrobenhausen statt.
Ein paar Eindrücke, Kritiken und ein paar Fotos von seinen Werken können nur einen Hauch der Emotionen, und Atmosphäre wiedergeben, die bei der Vernissage im Raum stand.