Grüße aus der Südtiroler Bergwelt

      Grüße aus der Südtiroler Bergwelt

      Grüße aus der Südtiroler Bergwelt
      von dort wo der Winter noch ein Zu Hause hat steht die Berghütte meiner Freunde, die ich nach der gemeinsamen Silvesterfeier noch einige Zeit allein bewohnen darf.
      Ich hoffe, Ihr habt die Weihnachtstage gut überstanden, das „Neue Jahr -2020“ kräftig begossen und seid im normalen Alltag wie gewohnt angekommen.
      Die Schneeverhältnisse hier sind nicht so wie gewohnt, obwohl ich noch täglich auf den Brettern stehe. Ich vermisse das Heulen des Sturmes, das Rütteln an den Fensterläden, das treiben und tanzen der Flocken und einiges in dieser Sache mehr. Aber ich bin wieder angekommen, ich bin dort zu Hause in dieser Jahreszeit.

      In Memoriam
      Die Silvesterfeier „2018 zu 2019 “ hatte wahrlich ihren ganz besonderen Reiz. Hans und Rudolf, die Söhne meiner alten lieben Freunde, steckten im Stau auf der Autobahn, ein Unfall. Die Eltern warteten noch zu Hause im Tal. Ich war zum Glück voraus gestiegen um alles zu Richten. Später, als sie auf der Zwischenstation angekommen waren zog ein Wetter auf. Ich fragte mich im Stillen, werden sie es noch schaffen bis zu den letzten Minuten im alten und dem Beginn des Neuen Jahres? Dann kam die ersehnte Nachricht an mich. Hallo Wanderer, wir müssen abwarten. Nimm Dir derweil einen „Roten“ von den Alten Jahrgängen. Unterdessen war es 23.00Uhr. Das Kaminfeuer flackerte beim Kerzenschein und warf Schatten. Der „Rote“ funkelte im Glas. Mich umgab ein eigenartiger Zauber. Den ich nie vergessen werde.

      Irgendwann in dieser letzten Stunde viel mir ein, du hast doch noch den Roman von Stan im Rucksack. Ich hatte ihn mitgenommen um wieder einmal darin zu schmökern. Es ist sein Erstlingswerk gewesen. Bei der Buchtaufe in Königsbrück, im Geburtshaus Lessings, durfte ich dabei sein. Wie die Jahre vergehen, das war 2002. Was sagte doch Stan beim letzten Treff als wir im Gespräch darauf kamen? Fünf Auflagen hat es gegeben? - So hatte ich zum Klang der Glocken um 24.00 Uhr „Verfluchte Versuchung“ so der Titel und das Glas mit den „Roten“ in den Händen und prostete mir zu. Dann riss der berühmte Faden.

      2019 im Sommer übergab ich wunschgemäß ein Exemplar des Romans an junge Leute. Deren Interessen galt der Schreibweise und im Besonderen dem Inhalt. Was fanden sie für sich heraus? Goethes Faust -Saga einfach verändert und übernommen? Was war und ist ihre „offizielle“ Meinung? Da ich nichts darüber hörte, fragte ich Anfang Januar 2020 danach. Jedoch absolute Stille!

      Ich befinde mich noch in der Hütte in den Südtiroler Bergen. Keiner stört. Das bedeutet für mich Zeit, viel Zeit zum Nachdenken und zum Aufarbeiten. Deshalb steht neben mir der Ordner mit den gesammelten Ausschnitten von Presse Vertretern die fast bei jeder Lesung Stans aus den jeweiligen Orten dabei waren und darüber berichteten. Davon will ich Einiges hier auf der Website festhalten zur Einsicht und Erinnerung.

      (Ende TEIL 1)
      Remember

      Mit den Worten der Journalisten

      Ein Künstler in Versuchung
      Lesung im Flugmedizinischen Institut in Königsbrück
      Von Bernd Goldhammer -2002-
      So nüchtern das Kasino im Königsbrücker Flugmedizinischen Institut der Luftwaffe sonst auch wirkt, am Freitagabend trug es deutliche mystische Züge.
      Stephan Machnitzki alias Stan Marlow hatte hierher zur Lesung seines Buches „Fluch der Versuchung“ eingeladen.
      Marlows Roman, aus dem Dr. Axel Turra las, ist absichtsvoll zeitlos gehalten. Bezüge zum Kunstgeschehen heutiger Tage ermöglichen sich. Erfolg wird gemacht, genauso wie Misserfolg.
      Gewollt oder nicht, das Buch kann durchaus als Zeitzeichen gedeutet werden. Voller Metaphern und folgenschweren Andeutungen ist nicht zuletzt das Innenleben unserer Tage interpretierbar. Mit allen täglich zu stellenden Fragen: Wie schnell ist man dabei, wann ist man abhängig und wann ausgeliefert? Welchen Preis mag man dafür zahlen? –Ein wichtiges Buch für die, die manchmal innehalten und fragen.

      Innere Freiheit erkämpfen und bewahren

      Buchlesung zu Stephan Machnitzkis Erstlingswerk „Fluch der Versuchung“ in der Schloss Klinik.
      Von Heiko Schreiber- 2002-
      Der Königsbrücker Historiker Dr. Axel Turra las aus den Texten. Seit 1996 arbeitet Machnitzki im Flugmedizinischen Institut Königsbrück als Fliegerarzt-Assistent. Die Schriftstellerei ist sein Hobby.
      Als Kernaussage des Romans könnte man heraushören: „Der Mensch soll auf seine innere Freiheit und Unabhängigkeit achten. Und falls er sie verloren hat, sollte er darum kämpfen, sie wieder zu erlangen.
      Stephan Machnitzki, der unter dem Pseudonym Stan Marlow schreibt, präsentierte mit seinem Erstlingswerk eine dramatisch, fesselnde Geschichte, die durchaus auch einige Parallelen zu heutigen gesellschaftlichen Geschehnissen
      bietet.

      Stephan Machnitzki
      Mittwoch, 31. März -2003- (ger)
      Er lebt zwei Leben: Als Hauptfeldwebel ist Stephen Machnitzki in der Abteilung Flugphysiologie am Flugmedizinischen Institut de Luftwaffe im sächsischen Königsbrück tätig. Unter dem Pseudonym „Stan Marlow“ setzt sich der 42-Jährige in seiner Freizeit mit ganz anderen Dingen auseinander.
      Als Erstlingsautor hat er sich vor kurzem mit dem Roman „Fluch der Versuchung“ an einen Stoff der Weltliteratur gewagt – die Faust-Saga. Und das Resultat kommt bei den Lesungen, die Machnitzki unter anderem auch im abgedunkelten nur von Kerzen erleuchteten Casino seines Standortes veranstaltet, an – auch bei den Kritikern! Das attestierte ihm ein Mitarbeiter der „Sächsischen Zeitung“, und schrieb: „So nüchtern das Casino sonst wirkt, an diesem Abend trug es deutlich mystische Züge“. Und mit allen diesen optischen und literarischen Zutaten, sei dem Schriftsteller „Stan Marlow“ eine spannende und zugleich dramatische Arbeit gelungen.


      Vom Teufel zum Erfolg getrieben

      Ein Schädel, Kerzenschein und eine geheimnisvolle Glaskugel: Stan Marlow aus Königsbrück liest im Großenhainer Kulturschloss
      Von Harald Kühne – 24.10.2003 –
      Erfolg ist in dieser Gesellschaft Pflicht. Wohl dem, dem da der Leibhaftige begegnet! Geld, Ruhm, Ansehen, schöne Frauen, Herz was willst du mehr? Doch der Pakt hat etwas Vernichtendes. Er macht abhängig. Und damit wirst du nicht wirklich glücklich. Kommt ihnen das bekannt vor?
      Stan Marlow bringt mit seinem Buch „Fluch der Versuchung“ Weltliteratur, die Faust-Saga, in ungewöhnlichem Gewand, dem Leser näher. Und er lässt unendlich viel Platz zum Philosophieren dabei.
      Es ist bereits die 2. Auflage des Buches.
      Der Schluss im „Fluch der Versuchung“ fasziniert die Leser am meisten. Das bestätigt neben vielen Internetstimmen auch Familie R. Doch es wäre nicht gut, diesen zu verraten. Denn schließlich soll ja das Buch gelesen werden.


      Die Bundeswehr - Magazin des Deutschen Bundeswehr Verbandes 5 / 2004

      Buchvorstellung
      Vom Teufelskreis der Abhängigkeit
      Ein Roman über Gut und Böse und die Versuchung
      Rom. Peter Sahm ist Kunstmaler, betrunken, nächstens unterwegs-und in einer tiefen Krise. Nichts will ihm geraten. Am Trevibrunnen hat er eine folgenschwere Begegnung.
      Die4 Geschichte lässt sich als die einer Glaubenskrise, als Kampf gegen das Böse – personifiziert als des Leibhaftigen düsterer Diener – und die einer Sucht lesen. Immer weniger vermag sich Sahm aus dem Bann seines diabolischen Begleiters zu befreien. Die Lust an der Macht und dem eigentümlichen Tatenschub, der ihn magische Bilder malen lässt, weichen der Ohnmacht in die Abhängigkeit.
      Alles in altmodischer Sprache verfasst gewissenhaft geschildert und blumig geschrieben. Marlow führt seinen Helden tief hinein, schafft schwüle Stimmungen und mystisch-magische Momente und erlaubt doch am Ende den erfrischend aufgeklärten Schluss: Mensch, lerne, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.
      Den Erlös aus dem Verkauf des Buches, stiftete der Autor übrigens der Soldaten-Tumorhilfe.

      Hallo Stan,
      vor mir steht der Ordner mit noch manch einer interessanten Beurteilung Ihres Buches. Ich werde Ihnen einfach die einst gesammelten „Werke“ übergeben bei unserem nächsten Treff.
      Festhalten möchte ich noch Ihre Lesung in Hof (Oberfranken) im Jugendzentrum „ Q “ . Bei einer Abendvorstellung der besonderen Art waren Jugendliche ab 14 Jahre geladen. In zum Inhalt des Romans „Fluch der Versuchung“ und der passenden mystischen Dekoration, gelang es Ihnen die jungen Zuhörer in Ihren Bann zu ziehen. Später lasen Sie noch aus Ihrem Lyrik Band Gedankenlabyrinth –Bruderliebe.
      Es war der 20. 10. 04 um 19,00Uhr, so mein Vermerk. Es kamen 12 Jugendliche verschiedener Nationen. Es entstand eine rege positive Diskussion.
      Besonders bemerkenswert fand ich die Aussage eines 14-jährigen. Seine Eltern sind Türken. Sie zogen nach Deutschland. So wurde er hier geboren, in einem anderen Kulturkreis. Er sagte aus, ich kann das Gedicht gut verstehen. Ich liebe meinen Bruder. Er lebt in der Türkei bei meinen Großeltern. Er blieb dort. Wir haben Kontakt. Fahren dorthin in den Urlaub. Ich liebe ihn wirklich, aber verstehen tu ich ihn nicht!
      Verantwortliche für das Jugendzentrum war Frau Wagner.


      Schloss Ehrenberg, Literarischer Salon Freie Presse, Mittweida -27. 5. 2006 -

      Wenn aus einer Lesung ein Kunstereignis wird...
      Stan Marlow liest auf Schloss Ehrenberg aus seinem Roman „Fluch der Versuchung“ mit Live-Malerei und schauspielerischen Einlagen
      Kriebstein / Ehrenberg
      Schloss Ehrenberg ist der Sitz des Vereins Centro Arte Monte Onore von Pier Georgio Furlan.
      Die Lesung von Stan Marlow aus seinem Buch „Fluch der Versuchung“ wurde im wahrsten Sinne des Wortes untermalt von dem jungen Künstler Marcel Schäfer und von der Schauspielerin Susan Hendizadeh unterstützt.
      Nur Kerzen erhellten den großen Raum, der von Dachbalken unterteilt ist.
      Vor Beginn der Lesung wurden bereits die Besucher gewarnt: „Wie eine unsichtbare Saat wird das Böse in euch aufgehen,“ zischte Schauspielerin Susan Hendizadeh, die sich mitten in das Publikum gesetzt hatte mit ihrer rauen Stimme.
      Parallel zur Geschichte ließ dann Marcel Schäfer das im Buch erwähnte Bild einer Fandango-Tänzerin entstehen.

      Fakten der Geschichte
      Peter Sahm, ein erfolgloser Maler, trifft nachts am Trevibrunnen in Rom einen Gesandten des Teufels. Zunächst zweifelt er an dessen Angebot, ihm zu Ruhm und Ehre zu verhelfen und will sich nicht mit ihm verbünden. „Sie wissen wohl nicht, dass ich ein Gewissen habe“, argumentiert er. Sie haben auch einen Blinddarm. Beides kann man ersetzen, widerspricht der Teufelsgesandte. So wird der Maler erfolgreich und berühmt.
      Als er jedoch versucht, sein persönliches Glück vor dem Zugriff des Dämons zu retten, gerät sein Leben in Gefahr. Geschrieben von Andrea Voigt

      Viel Glück und Erfolg Stan für alle weiteren Lebensjahre. Es war eine wundervolle inspirierende und spannende Zeit.
      Ihr Wanderer- im Januar-2020-

      (Ende TEIL 2)
      Auch ein Buch wandert!

      Hallo,Wanderer, mit großem Interesse habe ich im Forum Ihren informativen Überblick der Lesungen Stan Marlows zu seinem Buch "Verfluchte Versuchung" gefunden. Ich selbst habe Buch und Autor bei seiner Lesung in Chemnitz in der Buchhandlung Viertel kennengelernt (vor nun schon fast 8Jahren!) und bin seitdem ein faszinierter Fan seiner Literatur. Bei jedem Wiederlesen (und das ist oft) beeindruckt mich das Horaz-Zitat, das Stan Marlow damals als Widmung ins Buch geschrieben hat. ...nil signe magno vita labore dedit mortalibus...(- nichts hat das Leben den Menschen ohne große Anstrengungen gegeben -)
      Ihren Grüßen und Wünschen, Wanderer, möchte ich mich von ganzem Herzen anschließen.