Gedanken zum Advent

      Gedanken zum Advent

      Gedanken zum Advent

      Advent, das ist die Vorbereitungszeit schlechthin. Das sind Tage die uns hinführen zur Krippe, zur Geburt Jesus Christus, dem Sohn Gottes, und dass alle Jahre wieder. Er ist als Kind auf die Erde gekommen, um uns Menschen mit seinem Vater zu versöhnen.

      Advent, das ist die Zeit, wo wir wirklich leben, wo wir uns Brüder nennen, wo die Uhren irgendwie anders gehen. Wo uns die Belange des Alltags blasser erscheinen und nicht mehr so fordernd. Wir denken mehr an unsere Lieben, an die Familien, an die Mitmenschen.

      Es ist eine mystische Zeit, voller Zauber, so finde ich. Die Seele zieht es wieder zu Gottes Thron um niederzuknien und in der Reinheit des göttlichen Lichtes aufzutanken. Ob wir Menschen das wahrhaben wollen oder nicht, es ist so! Der göttliche Funke in uns, drängt und trägt uns dorthin.

      Nehmen wir diese Zeit bewusst wahr. Sie ist so voll der Hoffnung, des Glaubens, der Liebe, der Bereitschaft zu vergeben und zu Versöhnen. Es ist Dezember, und es ist ein Urlaubsmonat für viele Menschen die in der Welt unterwegs sind. Sie zieht es heim zur Familie, zu Freunden und zu den alten von Generationen gelebten und beliebten Bräuchen.

      Ich gehe durch die Straßen meiner Stadt. Ruhe und Frieden signalisiert sie. Es ist spät geworden. Nur vereinzelt noch blinken die Lichter der Swippbogen. Die große Pyramide mit den Weihnachtsfiguren steht still. Der Weihnachts - Jahrmarkt mit all seinen Herrlichkeiten liegt im wohlverdienten Schlaf. Nur die dicken, schweren, grauen Wolkensäcke hängen tief herab.

      Weiter in Gedanken versunken laufe ich den gewohnten Weg nach Hause. Erinnerungen, Erlebnisse und Gestalten aus der Vergangenheit tauchen aus dem Nichts auf, wunderbar und vertraut. Es ist einzigartig! Die eisige Kälte, die herrscht, bemerke ich nicht. Es ist fast Mitternacht. Ein heftiger Windstoß riss mich aus dieser Träumerei, sowie der Tanz der Schneeflocken

      Morgen ist bereits der dritte Adventsonntag. Morgen werden drei von den vier Kerzen am Kranz leuchten. - Ja, der Kranz. Er fehlt in keinem Jahr. Er gehört in diese Zeit. Selbst gebunden aus frischem Tannengrün mit vier roten Lichtern geschmückt, steht er irgendwie verheißungsvoll da auf dem kleinen Schränkchen. An der Wand gegenüber hängt der Adventskalender. Ein ebenso geliebtes, beliebtes und schmückendes Beiwerk mit seinen zu öffnenden Fenstern hinter denen immer eine kleine Überraschung auf den Besitzer wartet.

      So gibt es viele große und kleine Dinge. Überraschungen, die schon in dieser Vorbereitungszeit auf das Hoch- Heilige Weihnachtsfest Freude und mehr bereiten. Gekauft oder selbst gebastelt, genäht, gemalt oder gestrickt, es ist gleich. Wenn es nur generell einen Wunsch erfüllt. Oft auch einen geheimen, den ein lieber Mensch einmal ausgesprochen hat.

      Müde aber zufrieden und glücklich stehe ich noch einmal von meinem Lieblingsplatz auf und öffne das Fenster. Ganz sacht fallen die Flocken, Ruhe und ein tiefer Frieden liegen über Allem.

      Ich wünsche Ihnen, lieber Stan Marlow, Ihrer Familie und unseren Mitstreitern der Website sowie allen Fans noch gesegnete Adventstage sowie Gottes Segen zum Weihnachtsfest mit Glück, Frieden und Freude.