Leben, das göttliche Geschenk

      Leben, das göttliche Geschenk

      Leben, das göttliche Geschenk
      ist einmalig, zauberhaft und mit der Besonderheit der „Rückgabe“!
      Heute ist ein Frühlingstag voll von Blüten und Blumen, sonnig aber sehr kühl. Sie denkt sich, eigentlich ein Widerspruch. Das Licht, die Strahlen der Sonne haben sie herausgelockt. Bewaffnet mit Decke und einen warmen Kaffee sitzt sie im bequemen Stuhl auf dem Balkon. Ab und zu weht eine sehr kühle Brise, fasst schon kalt zu nennen, aber trotz alle dem sie genießt es, das Leben, das viele Jahre beinhaltet und die Lizenz zum Träumen hat.

      Leben, das Geschenk.
      Bei Rückgabe sollte es nach Möglichkeit nicht nur ramponiert, so aus allen Fugen und leer sein. Aber nur ein frischer farbiger Anstrich von der Verpackung her, macht es nicht wertvoller. Achten wir es, bewusst, füllen wir es aus mit allem was die uns zugestandenen Zeiten an Aufgaben bringen und gebracht haben. Denken wir an all die Freuden, all die Liebe, den Wünschen und den Freundschaften die uns bei Lebenszeit begegneten, Ängste und Trauer durchaus eingeschlossen. Vergessen wir die Verantwortungen über die vielen Dinge nicht, die wir freiwillig oder fremd gefordert übernahmen, die prägend waren und es noch sind und sicher vieles mehr. Sie glaubt, das wäre eventuell die Füllung bei Rückgabe.

      Es gibt noch so viele erstaunliche Dinge, im Positiven wie im Gegenteil, die sie interessieren, die in der Jugend und den mittleren Jahren so ganz anders aussahen und dementsprechend beurteilt worden als im Jetzt. Sie muss sich in die Reihe der mehr als Pflichtbewussten anstellen, die einfach da waren und fasst immer die Lücken gekonnt ausfüllten ohne zu überlegen. Es war nicht rechtens. Sie achtete viel zu wenig auf sich selbst. Heute weiß sie es, und erfährt gleichzeitig dabei wie schwierig es ist, „Nein“ sagen zu lernen.

      Unsere schöne Welt besteht nicht nur aus „oben“ und „unten“, das weiß sie mit Bestimmtheit aus Beobachtungen und eigenen Erfahrungen. Der Zwischenbereich gehört der Geistwelt, jenen mit positiven und negativen Einflüssen auf uns Menschen. Sie war echt überrascht, als sie ihren geliebten „Läppi“ öffnete und in ihm auf Entdeckungen ging nach neuen Erkenntnissen, Meinungen und Information und die sie auch für sich selbst fand. Die März-Beiträge von Stan Marlow auf seiner Website über Geistwesen, die geschilderten Erfahrungen seiner selbst, besonders der letzte über „Vampire saugen nicht nur Blut“, hier genannt die meist unerkannten Seelen-Vampire, sind mehr als ein Nachdenken und Grübeln wert. Wer kennt sie nicht die Fordernden, mach mal, ich kann es nicht, oder die einfach nerven mit ihren versteckten Wünschen. Um Ruhe zu haben erledigst du flink die Dinge selbst. Komisch, empfindet sie jetzt, es ist wie mit dem bekannten Hamsterrad. Zuletzt empfindest du gar nichts mehr außer treten, treten ohne still stehen zu können. In der Endkonsequenz bist du völlig ausgebrannt. Sie weiß es aus beruflicher medizinischer Sicht und aus eigener etwas bitterer Erfahrung. Sie hatte das Prinzip außer Acht gelassen das da heißt: „Geben“ und „Nehmen“.
      Bei dem göttlichen Geschenk „Leben“ liegt der Gottesfunke noch als Begleiter dabei. Ist er noch Richtungsweisend? Ist es noch modern ihn in aller Stille um Rat zu fragen und Zwiesprache zu halten? Oder ist Aller-Welt-Freund „Google“ und der ständige Begleiter „Handy “ bereits an diese Stelle gerückt? Sie lacht in sich hinein. Hilfe, sie hat und braucht Beides, sie liebt und achtet den Fortschritt in Wissenschaft und Technik, aber sie weiß auch um den Gottesfunken. O ja, das Leben ist wahrlich lebenswert.

      Hallo Stan Marlow, ich danke Ihnen für ihre Anregungen, dem Außergewöhnlichen, dem Stoff zum Nachdenken. So vielfältig wir Menschen sind, so vielfältig werden die Meinungen darüber sein. Es wäre toll, denkt sie, dieselben zu hören.
      Erfüllte
      Jahre!

      Wieder
      ist ein Jahr vergangen!

      Es
      ging so schnell vorbei,als wäre es ein Wimpern schlag in der
      Ewigkeit.

      Die
      Geburtstage jähren sich in einer Geschwindigkeit,das man es nicht
      glauben kann,welche Jahreszahl davor steht.

      Ich
      merke mit leisen erschrecken,das mein Leben endlich geworden ist und
      das ich es nicht verlängern kann,sondern ich muss es verbreitern.

      Nicht
      aufbegehren und all die Dinge machen die mir noch möglich sind.

      Ich
      blicke zurück auf mein Leben!

      Manches
      hätte ich aus der heutigen Sicht anders entscheiden sollen.

      Aber
      ich kann es nicht mehr ändern und will es auch nicht mehr.

      Es
      ist gut so wie es ist.

      Vielleicht
      ist uns Menschen der Weg den wir gehen werden,schon vor bestimmt.

      Seien
      wir dankbar das wir es nicht wissen.